Lackieren von Holzspielzeug

Die natürliche Haltbarkeit der aus Holz hergestellten Gegenstände verleiht ihnen einen außergewöhnlichen Wert. Holzspielzeug ist ein einfaches aber zeitloses Geschenk. Wie viel Freude kann ein renoviertes Schaukelpferd oder ein Baustein-Set bereiten, mit dem wir in unserer Kindheit gespielt haben?

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Allem Anschein zum Trotz ist das Renovieren von Holzspielzeug nicht schwierig und man kann diese Tätigkeit mit kleinem Zeit- und Arbeitsaufwand selbst durchführen. Wir können dann sicher sein, dass der geschenkte Gegenstand für lange Zeit in Erinnerung bleibt. Es ist eben die Haltbarkeit, die die Geschenke aus Holz von den allgegenwärtigen Spielzeugen aus Kunststoffen unterscheidet. Wer weiß, vielleicht entscheidet sich der Beschenkte selbst, das Spielzeug einst zu renovieren und weiterzugeben?

Außer einfachen Werkzeugen, mit denen man die beweglichen Elemente des Spielzeugs auseinander schraubt (wenn es solche besitzt),sind noch folgende Arbeitsmaterialien notwendig: Pinsel, Schleifpapier und ein entsprechendes Schutzmittel für Holz. Auf dem Markt gibt es viele Lacke, jedoch sollte man ein Produkt wählen, das für besonders empfindliche Menschen geeignet ist. Eine optimale Wahl ist der VIDARON Acryllack. Das ist ein schnell trocknendes Mittel mit einem milden, nicht stechenden Geruch. Der Lack erfüllt die strengen Anforderungen der Europäischen Norm PN EN 71.3 – Sicherheit von Spielzeug. Er kann ohne Bedenken bei Gegenständen angewendet werden, mit denen Kinder Kontakt haben, da er aus Rohstoffen hergestellt wird, die die Gesundheit nicht beeinträchtigen.

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Der VIDARON Acryllack ist außergewöhnlich haltbar und gegen Abrieb, Kratzer und mechanische Beschädigungen sowie gegen die Einwirkung von Wasser und Reinigungsmitteln beständig, was im Falle von Spielzeug besonders wichtig ist. Er ist auch praktisch in der Anwendung und erfordert keine große Erfahrung. Der Lack zeichnet sich durch gute Abfüllbarkeit und Haftung aus.

Eine gute Wahl ist ebenso die Verwendung der Super Ergiebigen Dekorativen Schutzlackbeize, die dank ihrer Gelformel sehr leicht in der Anwendung ist. Auch dieses Produkt entspricht der europäischen Norm „Sicherheit von Spielzeug“ .

Vorbereitung der Oberfläche

Alle beweglichen Elemente des Spielzeugs schrauben wir ab und streichen jedes Element einzeln. Die Oberflächen sollen glatt, trocken und frei von Verschmutzungen sein. Die fettigen Stellen waschen wir mit Extraktionsbenzin ab und trocknen.

Vor dem Anstreichen schleifen wir alle Elemente mit Schleifpapier. Die Körnung passen wir an die Unebenheiten der Oberfläche an. Beim Schleifen dürfen schwer zugängliche Stellen nicht vergessen werden. Danach wird der Schleifstaub abgesaugt.

Auftragen der ersten Schicht

Nach dem Öffnen muss der Lack gründlich durchgerührt werden. Die Lackierung erfolgt mit einem Pinsel oder durch Spritzen.

Wir sollen nicht vergessen, dass die Temperatur der Umgebung während der Arbeit nicht niedriger als 5 und nicht höher als 25 Grad sein sollte. Zum Lackieren eignet sich ein Pinsel mit synthetischen Haaren. Beim Lackieren mit einem Universalpinsel wird empfohlen, diesen mit Schleifpapier zu schleifen. Diese Tätigkeit macht die Haare weich und lose Haare werden entfernt.

Das Lackieren beginnen wir an schwer zugänglichen Stellen. Der Lack wird in einer dicken Schicht aufgetragen und dann verstrichen. Die Verbindung einzelner Ebenen muss angefeuchtet werden.

Auftragen der zweiten Schicht

Nach dem Austrocknen der ersten Schicht, schleifen wir die Oberfläche des Spielzeugs mit Schleifpapier mit einer Körnung von 320, bis eine glatte Oberfläche erzeugt wird. Ähnlich wie beim Auftragen der ersten Schicht, saugen wir den Schleifstaub ab. Falls nötig können wir eine zusätzliche Schicht des Lacks auftragen. Nach dem Austrocknen der Schicht setzen wir alle Elemente wieder zusammen.

In der letzten Etappe werden die Werkzeuge gereinigt und getrocknet.

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